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Die Trauung

Benötigte Unterlagen für das Bestellen des Aufgebotes

Eine Abstammungsurkunde oder eine beglaubigte Abschrift des Familienbuches der Eltern beider Partner.
Aufenthaltsbescheinigung des Einwohnermeldeamtes
Personalausweis oder Reisepass.
Nachweis der Staatsangehörigkeit.
Wer bereits verheiratet war, muss eine Scheidungs- oder Sterbeurkunde des ehemaligen Partners vorlegen.
Wenn Sie oder Ihr Partner adoptiert wurden, brauchen Sie noch zusätzliche Dokumente - dazu am besten beim zuständigen Standesamt nachfragen.
Wenn einer von Ihnen Kinder aus früheren Ehen hat, brauchen Sie ein vermögensrechtliches Auseinandersetzungs-Zeugnis. Dieses Zeugnis bekommen Sie an dem Ort, an dem die Kinder gemeldet sind.
Die Anmeldung zur Eheschließung ist sechs Monate gültig. Daher können verbindliche Eheschließungstermine von den Standesämtern auch nur innerhalb dieses Zeitraumes vergeben werden.
Bei speziellen Terminwünschen (20.02.2020) wird empfohlen sich noch vor den sechs Monaten um einen Termin zu kümmern, da diese besonderen Schnapszahlen viele Brautpaare als ihren Hochzeitstermin erwählen.


Hier noch ein paar Tipps

  • Erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrem zuständigen Standesamt über die Aufgebots Zeiten und Kosten der Standesamtlichen Trauung.
  • Schauen Sie sich die umliegenden Parkplätze an, damit Ihre Angehörigen und Freunde nicht viel Zeit damit verbringen einen Parkplatz zu suchen
  • Die überwiegend erhobenen Gebühren sind: Kosten zur Anmeldung im Standesamt wenn beide Deutsche sind: 40,- EUR, Kosten zur Anmeldung im Standesamt wenn einer Ausländer ist: 50 - 120,- EUR, Urkunden 10,- EUR.
  • Wird die Eheschließung von einem fremden Standesamt vorgenommen, kann dieses zusätzliche Gebühren erheben, in der Regel ab 40,- EUR.
  • Trauungen an speziellen Örtlichkeiten, wie Trauzimmern werden extra berechnet. Diese Gebühren können bis zu 400,- Euro betragen. Trauungen außerhalb der Öffnungszeiten werden ebenfalls gesondert berechnet.
  • Ein Familienstammbuch für Ihre Urkunden können im Standesamt gekauft oder über verschiedene Verlage im Internet bestellt werden. Je nach Ausführung können die Kosten 20- bis 80,- Euro betragen.
  • Eine standesamtliche Trauung ist an sich sehr sachlich, nichtsdestotrotz bemühen sich die Standesbeamten, diese Zeremonie nicht als reinen Verwaltungsakt wirken zu lassen. Wenn Sie ein wenig Romantik oder einen persönlicheren Touch in Ihrer Trauung wünschen, sprechen Sie bitte vorher mit Ihrem Standesbeamten.
  • Die eigentliche standesamtliche Trauung dauert ca. 30 Minuten.


Standesamtliche Trauung

Die Trauung oder Eheschließung ist nach deutschem Familienrecht (Teilgebiet des Zivilrechtes) das Rechtsgeschäft, durch das eine Ehe begründet wird. Die Eheschließung ist ein formbedürftiger Vertrag: die Willenserklärungen müssen vor einem Standesbeamten abgegeben werden. Auch Bürgermeister können, wenn sie von ihrem Gemeinderat zum Standesbeamten ernannt worden sind, Trauungen vornehmen. Dies wird länderspezifisch unterschiedlich gehandhabt. In Bayern etwa ist dies ohne weitere Voraussetzungen üblich, in Sachsen z.B. nur vereinzelt und nur, wenn der Bürgermeister die entsprechende Qualifikation erworben und die gleiche Prüfung abgelegt hat wie alle Standesbeamten. Stellvertretung ist unzulässig. Im Interesse der Rechtssicherheit sind die Folgen von Wissens- oder Willensmängeln speziell geregelt, sodass die allgemeinen Vorschriften insbesondere über die Anfechtung verdrängt werden.

Kirchliche Trauung

Die kirchliche Trauung hat aufgrund der Trennung von Kirche und Staat in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und bestimmten anderen Ländern nur kirchenrechtliche Relevanz. Die kirchliche Trauung steht in den meisten Kirchen nur verschiedengeschlechtlichen Paaren offen. Wo es notwendig ist (z. B. Deutschland bis zur Reform des Personenstandsgesetzes), muss das Paar schon standesamtlich getraut sein. Nach katholischem Verständnis ist erst mit der öffentlichen Trauung (vgl.Brautmesse) die kirchenrechtliche Gültigkeit der Eheschließung gegeben, da die Eheleute sich gegenseitig das Ehesakramentes gespendet haben. Die evangelische Kirche versteht die kirchliche Trauung als Gottesdienst anlässlich der bereits erfolgten Eheschließung, in dem die eheliche Gemeinschaft unter Gottes Wort und Segen gestellt wird. Die kirchliche Trauung findet nahezu ausschließlich in der Kirche statt. Es gibt nur wenige Ausnahmen, in denen ein anderer Ort (z. B. im Freien) genehmigt wird. Heiratet man nicht in seiner eigenen Gemeinde, benötigt man die Zustimmung des zuständigen Pfarrers, der ein Dimissoriale erteilen muss. Grundsätzlich setzt die kirchliche Trauung voraus, dass beide Eheleute einer Kirche angehören und ein Partner Mitglied der Konfession ist, in deren Kirche die Trauung durchgeführt werden soll. Bei Partnern unterschiedlicher Konfession obliegt dem Pfarrer bzw. der Kirchengemeindeleitung vor Ort die Entscheidung, ob das Paar dennoch getraut werden kann. Bei der römisch-katholischen Kirche ist für Ehen mit einem orthodoxen Partner wie auch mit einem Nichtchristen, zusätzlich eine Genehmigung des zuständigen Bischofs vorgeschrieben. Will ein Katholik einen nichtkatholischen Partner nicht in einer katholischen Trauung kirchlich heiraten, sondern im Ritus einer anderen Konfession oder bei Ehen mit Nichtchristen auch nur standesamtlich, so muss er über den Ortspfarrer beim Bischof eine „Dispens von der Formpflicht“ einholen. Wenn einer der Partner katholisch oder evangelisch ist und beide eine sogenannte „ökumenische Trauung“ wünschen, erfolgt die Anmeldung auf beiden Pfarrämtern. Abhängig davon, in welcher der beiden Kirchen die Trauung vollzogen werden soll, wird jeweils ein Pfarrer der anderen Konfession um Assistenz gebeten. In der evangelischen Kirche ist die „ökumenische Trauung“ also eine evangelische Trauung unter Mitwirkung eines katholischen Geistlichen – und umgekehrt. (Eine Ausnahme gilt für den Bereich der Erzdiözese Freiburg und der Evangelischen Landeskirche in Baden, die mit dem sogenannten „Formular C“ die Option eines ökumenisch erarbeiteten Trauritus vereinbart haben, an den beiden Geistlichen gleichberechtigt mitwirken.)

Kirchliche Segnung | Segnung gleichgeschlechtlicher Paare

Ein Segnungsgottesdienst ist anstatt der kirchlichen Trauung bei gleichgeschlechtlichen Paaren in einer Reihe von Kirchen erlaubt, die liturgische Handreichungen für die Segnungszeremonie dieser Paare herausgebracht haben. So werden beispielsweise homosexuelle Paare, die zum Standesamt gehen, von vielen evangelischen Landeskirchen der EKD und des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds in den Kirchen gesegnet. Ebenso ist dies in der Metropolitan Church und in der altkatholischen Kirche ermöglicht worden sowie beispielsweise in den lutherischen Staatskirchen von Schweden und Dänemark sowie in der reformierten niederländischen Kirche, in der methodistischen Kirche in England und in der Episkopalkirche in den USA. Durchgeführt werden solche Segnungsgottesdienste in der Regel von der/dem Ortspastor/In, soweit diese(r) dazu bereit ist.

Freie und weltlich-humanistische Trauung

Für eine freie oder weltlich-humanistische Trauung entscheiden sich traditionell Paare, die einander ihr Jawort in einer feierlichen Zeremonie ohne die feste Bindung an eine bestimmte Konfession geben wollen. Dabei können religiöse Elemente eine Rolle spielen, müssen es aber nicht. Damit bietet dieser zeremonielle Akt eine Alternative zu einer kirchlichen Trauung und schließt so auch die Paare mit ein, die unterschiedlicher Konfession oder konfessionslos sind. Manche Paare aus unterschiedlichen Kulturkreisen wünschen sich zudem eine Zeremonie, die Elemente beider Kulturen beinhaltet. Darüber hinaus bieten diese Formen der Trauung auch gleichgeschlechtlichen Paaren eine über die standesamtliche Registrierung hinausgehende Zeremonie. Auch Konfessionslose können sich frei trauen lassen. Zudem wählen auch immer mehr Geschiedene, die früher bereits kirchlich geheiratet hatten und sich mit ihrem neuen Partner dennoch eine ähnliche Zeremonie oder eine Segnung wünschen, diesen Weg. Freie und humanistische Trauungen sind in Deutschland weder kirchenrechtlich noch zivilrechtlich relevant, sie werden in der Regel ergänzend zur standesamtlichen Trauung von den Brautpaaren gewünscht. Der soziale Aspekt – das Eheversprechen vor Familienangehörigen und Freunden – untermauert die Tiefe der Bindung. Durch eine Unabhängigkeit von traditionellen Vorgaben ist außerdem eine selbstbestimmte und individuelle Gestaltung der Zeremonien möglich. Durchgeführt werden diese Trauungen von Freien Theologen und weltlich-humanistischen Feiersprechern. (Quelle: wikipedia)

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